Indikation

Biofeedback bei Migräne

Starke Evidenz: Biofeedback senkt Häufigkeit und Intensität von Kopfschmerzen deutlich. In Studien vergleichbar mit Medikation; synergistischer Nutzen in Kombination möglich.

Integration und Wohlbefinden

  • Kopfschmerzen und Spannung werden in stressbezogenen Biofeedback-Kontexten des Wohlbefindens genannt.
  • Protokolle werden individuell angepasst; es handelt sich um ergänzende Unterstützung, nicht um Diagnose oder garantiertes klinisches Ergebnis.

Ergänzende Therapie. Kein Ersatz für ärztliche Diagnose oder Behandlung.

Evidenz und Praxis

Biofeedback-Ausrüstung in einer therapeutisch begleiteten Sitzung angewendet.

Systematische Übersichten und Meta-Analysen (inkl. 558 Teilnehmende) zeigen, dass Biofeedback Häufigkeit und Intensität von Kopfschmerzen gegenüber Warteliste reduziert. In einigen Vergleichen wird klinische Äquivalenz zu Medikation oder KVT diskutiert; Synergie mit Medikation kann vorkommen, sofern ärztlich begleitet.

Therapeutennetzwerk und Studien & Zertifizierung für Referenzen.

Häufige Fragen (Gesundheitsbildung)

Allgemeine Informationen; keine individuelle medizinische Beratung.

Übersichten beschreiben geringere Häufigkeit und Intensität gegenüber Warteliste; Mechanismen umfassen u. a. autonome Regulation und EMG-Protokolle. Individuelle Reaktion variiert. Hintergrund: Stressphysiologie.
Nie ohne ärztliche Anweisung. Manche Studien beschreiben Synergie mit Medikation; das entscheidet die behandelnde Person.