Indikation

Biofeedback bei Angst

Multimodales Biofeedback (HRV, GSR, EEG) zeigt in Studien mittlere bis starke Evidenz zur Reduktion von Angstsymptomen. Angst ist eine der am häufigsten untersuchten Indikationen.

Evidenz und Praxis

Ruhige klinische Biofeedback-Sitzung mit Neurofeedback-Stirnband.

In systematischen Übersichten war Biofeedback statistisch der Warteliste überlegen. Multimodales Biofeedback (HRV + GSR + EEG gemeinsam) war in einigen Studien wirksamer, was darauf hindeutet, dass eine breitere physiologische Abdeckung helfen kann. Vierwöchige Studien berichteten u. a. über Verbesserungen bei Angst, Depression und Schlaf.

Zertifizierte Therapeuten auf dieser Plattform nutzen Geräte und Protokolle, die mit dieser Evidenz übereinstimmen. Vollständige Referenzen: Studien & Zertifizierung.

Häufige Fragen (Gesundheitsbildung)

Allgemeine Informationen; keine individuelle medizinische Beratung.

In Übersichten und Studien werden Ansätze mit Biofeedback (z. B. HRV, GSR und EEG in multimodalen Protokollen) häufig mit einer Reduktion von Angstsymptomen gegenüber Warteliste oder Kontrollen in Verbindung gebracht, mit Unterschieden zwischen Personen und Studien. Zu Mechanismen wie Stressphysiologie und autonomer Balance siehe Stressphysiologie, autonomes Nervensystem und HRV-Training.
Die Tabelle Studien & Zertifizierung bündelt Referenzen und Evidenzstufen. Diese Seite fasst den Bildungskontext zusammen; sie verspricht kein individuelles Ergebnis und ersetzt nicht Ihren Arzt.
Nein. Sie beschreibt Biofeedback als komplementäre Therapie. Bei neuen, starken oder beunruhigenden Symptomen wenden Sie sich an eine Ärztin oder einen Arzt. Häufige Kontraindikationen für Biofeedback können u. a. Herzschrittmacher, unbehandelte Epilepsie oder Schwangerschaft sein, sofern nicht ärztlich anders vereinbart (siehe auch FAQ).
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